Rückkehr nach Deutschland

Rückkehr nach Deutschland

Liebe Leute,

viel zu lang habe ich mich nicht gemeldet – doch der Alltag holt einen dann doch schnell ein und andere Dinge – etwa meine Berichte aus den USA – verschieben sich plötzlich auf der Prioritätenliste. Vor einer Woche bin ich am Samstag wieder in Deutschland gelandet. Die verbliebenen Tage meiner Reise in New York habe ich vor allem genutzt, um befreundete Journalisten zu treffen und mit ihnen über die Lage in den USA zu diskutieren. Natürlich auch über das Thema Waffengesetze, das durch die Schüsse in Dallas erneut in den Fokus rückt.

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Sorge in Washington um die EU

Sorge in Washington um die EU

Liebe Leute, 

die Zeit rast und ich befinde mich in dem Moment, in dem ich diesen Eintrag beginne, im Bus von Washington D.C. nach New York City. Meine Reise, die vor über zwei Wochen in San Francisco startete, neigt sich langsam dem Ende. Auch wenn ich mir viele Dinge sehr kritisch angeschaut habe, muss ich die Amerikaner an dieser Stelle loben. Niemand beherrscht den Smalltalk so gut wie sie. Und das meine ich wirklich positiv.

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„Ist der Brexit nicht großartig?“

„Ist der Brexit nicht großartig?“

Liebe Leute,

am Tag des Brexits habe ich mich abends mit Jeff Halm in Chicago getroffen. Er ist der Präsident der jungen Republikaner im Bundesstaat Illinois.  In der Bar begann  gerade für viele Menschen die After Work-Party. Ein asiatisches Männerduo schmetterte die ersten Schnulzen an der Karaoke-Maschine.  Klar begannen wir schnell in die politische Diskussion einzusteigen. Oder besser gesagt Jeff Halm. „Hast du die Nachrichten heute verfolgt? Ist der Brexit nicht großartig?“

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Auswandern als letzte Möglichkeit

Auswandern als letzte Möglichkeit

Liebe Leute, 

Amis sind faul – wenn es ums Laufen geht. Als ich Amerikanern davon erzählte, ich sei eine Meile vom Bahnhof zum Hotel zu Fuß gegangen, schauen sie mich fast entsetzt an? „Gelaufen?“. Unsere transatlantischen Partner sind am liebsten auf vier Rädern unterwegs: Damit sie sich so wenig wie möglich bewegen müssen, gibt es überall die „Drive Throughs“ – mit dem Auto kann man direkt an einen Geldautomaten fahren und Dollars ziehen, ohne auszusteigen. Klar, von McDonalds kennen wir das auch aus Deutschland, Star Bucks hat es inzwischen auch. Aber ein Friedhof?

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Barack Obama, Washingtons Hausmeister

Barack Obama, Washingtons Hausmeister

Liebe Leute,

endlich angekommen in Chicago – öffentliche Verkehrsmittel in den USA können echt die Hölle sein. In Holdrege, Nebraska, fährt am Tag nur ein Zug – und zwar um ein Uhr nachts.

Leider ist der nur nie pünktlich. Einsteigen konnten wir (drei Fahrgäste) erst um halb vier in der Nacht. 13 Stunden später erreichten wir Chicago. Die Stadt, in der die politische Karriere von US-Präsident Barack Obama begann.  „Barack Obama, Washingtons Hausmeister“ weiterlesen

Ein sympathisches Republikaner-Nest

Ein sympathisches Republikaner-Nest

Liebe Leute,

vertauschte Rollen: Gestern war ich in der Kleinstadt Holdrege in Nebraska unterwegs. Und zack wird man fast zu einer lokalen Berühmtheit – vor allem, wenn man mit Bürgermeister Doug Young (der sich selbst der Young Doug nennt), unterwegs ist. Plötzlich sitzt einem der Sheriff gegenüber, wenig später schreibt die Lokalzeitung „Holdrege Daily Citizen“ (Auflage 2000 Stück, kein Onlineauftritt) einen Artikel über den Deutschen, der sich in das kleine Nest verirrt hat – dabei sieht der Deutsche gar nicht so deutsch aus. Ist er am Ende gar ein Muslim?

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„Mehr Waffen, mehr Sicherheit“

„Mehr Waffen, mehr Sicherheit“

Liebe Leute,

in Colorado und anderen Bundesstaaten läuft das so: Mit 18 Jahren kann man in einen Waffenladen spazieren, sich die größte Knarre aussuchen, gibt ein paar Daten ein, die an das FBI gehen, das die Person dann auf Vorstrafen checkt – etwa häusliche Gewalt, Trunkenheit am Steuer etc. Liegt nichts vor, kann man locker innerhalb von einer Stunde mit seiner Waffe aus dem Laden gehen. Moment: Pistolen gibt es übrigens erst ab 21 Jahren – warum das so ist, konnte man mir in dem Gun Club in Denver nicht sagen. Das Gesetz sei so.

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