Eine Glosse zu einer überraschenden Forderung: Kein kalter Popo

Warme Klobrillen in der Winterzeit für die geschundenen Arbeiterpopos – das möchte die IG Bau. Angesichts der sinkenden Temperaturen hat die Gewerkschaft beheizte Baustellenklos gefordert.

18 Grad müssten die Toiletten haben – sonst sei das Sitzen auf den kalten Klobrillen eine Überwindung. Andere Gewerkschaften und Verbände wollen sich jetzt mit eigenen Forderungen. anschließen.

Die arschkalten Baustellenklos sind eine „Unverfrorenheit“, teilte die Stahlwerkergewerkschaft „midnight steel“ mit. Gleichzeitig machten sie in einer Brandrede deutlich, dass die Temperaturen in den Stahlwerken zu heiß seien – auch auf dem Klo. „Man zerfließt quasi auf der Schüssel“, sagte ein Sprecher der Stahlgewerkschaft. Das Klopapier sei immer alle, weil sich Mitarbeiter das Klopapier zweckentfremdeten und sich die Schweißperlen von der Stirn wischten. Durch die unsäglichen Temperaturen und der mangelnden Hygiene sei es zu neuartigen Harnwegsinfektionen gekommen, auch bekannt als „Brandblase“.

Der Schornsteinfegerverband „Schwarzer Peter“  hat sich ebenfalls solidarisiert. Durch den vielen Ruß seien die Lampen in den Verbandstoiletten zu dunkel. Zuletzt hätten einige Mitarbeiter  den Klokabinen sogar „Schwarze Löcher“ entdeckt. Die Glücksbringer trauten sich nicht mehr auf die aufs Klo, setzten sich aus Verzweiflung teilweise auf Schornsteine von Wohnhäusern um ihre Notdurft zu verrichten – zumindest sei es dann am Hintern warm.

Die mobile Toilettenbranche hat Unterstützung zugesagt. Sie wünscht: Toi Toi (Toi).

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